Willkommen bei der Ortsgruppe
 Steinbach am Donnersberg

und auf unserer Wanderhütte

blatt-0038

Liebe Wanderfreunde,

auf unseren Wanderungen am Donnersberg und im Pfälzer Land können wir uns an der schönen Natur unserer Heimat erfreuen.

Mit selbst verfassten Gedichten und nieder geschriebenen Gedanken können Sie uns gerne  Ihre Eindrücke , Gefühle zur Heimat und den Jahreszeiten vorstellen.

tannenbaumschwankend

Bitte schicken Sie Ihre selbstverfassten Gedichte per Mail oder Brief an unsere Webmasterin, mit der Erlaubnis diese zu veröffentlichen, herzlichen Dank.

Hier nun einige Gedichte / Gedanken zum Thema Wald:

Das Gebet des Waldes

Mensch!
Ich bin die Wärme deines Heimes
in kalten Winternächten,
der schirmende Schatten,
wann des Sommers Sonne brennt.
Ich bin der Dachstuhl deines Hauses
das Brett deines Tisches.
Ich bin das Bett, in dem du schläfst.
Ich bin das Holz,
aus dem du deine Schiffe baust.
Ich bin der Stiel deiner Haue,
die Türe deiner Hütte.
Ich bin das Holz deiner Wiege
und deines Sarges.
Ich bin das Brot der Güte,
die Blume der Schönheit.
Erhöre mein Gebet:

zerstöre mich nicht!

 

 

Gedicht
Im Lenz


von Annegret Kronenberg

Im Lenz erwachen Lust und Liebe
bei Mensch und Tier, in Wald und Feld.
Es flattert und singt,
es knospet und springt,
es duftet und lacht.
Es ist schon verrückt,
alles benimmt sich anders
als gestern.
Auch ich beteilige mich
und blühe auf.

 

Der Baum

Eugen Roth

Zu fällen einen schönen Baum,

brauchts eine halbe Stunde kaum.

Zu wachsen, bis man ihn bewundert,

braucht er, bedenk es, ein Jahrhundert.

Des Vogels Aug verschleiert sich; Er sinkt in Schlaf auf seinem Baum.
Der Wald verwandelt sich in Traum Und wird so tief und feierlich.

Der Mond, der stille, steigt empor: Die kleine Kehle zwitschert matt.
Im ganzen Walde schwingt kein Blatt.
Fern läutet, fern, der Sterne Chor.

CHRISTIAN MORGENSTERN

 

Datei:Elwetritschen-Brunnen in Neustadt 09.jpg

Die Elwetritschen Jagd :

Die Elwetritsche ist ein Pfälzer vogelähnliches Wesen, das nach Aussage von Menschen die es angeblich schon gesehen haben, etwa aussieht wie ein Huhn. Nicht jede Elwetritsche sieht gleich aus. Da diese Tier nur Nachts aus dem Unterholz schleichen, wird es auch immer wieder anders beschrieben. Wer mehr über diese seltsame Tier und die Jagdmöglichkeiten erfahren will, sollte sich mal bei seinem nächsten Pfalzbesuch, bei einem Pfälzer Jäger informieren. Oder er setzt sich an einen Tisch in geselliger Runde, trinkt einen Schoppen mit und fragt dann ganz beiläufig den Pfälzer nach diesem scheuen Wesen. Vielleicht wird er ja dann auf die nächtliche Jagd mitgenommen.

 

 

 

[Steinbacher PWV] [Begrüßung] [unsere Hütte] [Vorstandschaft] [Wanderungen] [Waldheil Besinnliches] [Impressum] [Aktuelles]
IKN